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Austrian Poker Masters 2009: Triumph für Papa Laci!
Jun 16, 2009
DasEntscheidung im € 2.000 No Limit Hold’em Main Event des Austrian Poker Masters im CCC in Wien:. Der Ungar Papa Laci setzte sich im 57 Teilnehmer starken Feld durch und sicherte sich die Siegesprämie von € 41.150.
Schwache Teilnehmeranzahl: Als vergangenen Donnerstag nachmittags das No Limit Hold’em Event begonnen wurde, war eine gewisse Enttäuschung über die geringe Teilnehmerzahl zu spüren. Einige Spieler verließen genau aus diesem Grund auch bald wieder das CCC unverrichteter Dinge.
Einige prominente Gesichter fand man dann aber doch im Starterfeld: Full Tilt Pro Erich Kollmann und Harry Casagrande, Bernd Stadlbauer, Wolfgang Simperl waren die bekanntesten der heimischen Vertreter der Österreicher mit dabei.
Aber auch aus Deutschland war einige Prominenz, vor allem aus Hamburg, angetreten: Waldemar Kopyl, Sebastian Homann, Lennart und Alex Holz hielten sich an den Tischen nicht zurück.
Tag 1: Der erste Tag hatte doch auch einiges an Bad Beats und bösen Pots zu bieten. Harry Casagrande verlor seine Asse gegen das Set Jacks von Wolfgang Simperl, auch Erich Kollmann verlor zunächst seine Könige, dann auch noch die Asse. Nach zehn gespielten Levels ging der erste Tag zu Ende. Sebastian Homann verabschiedete sich in der letzten Hand des Abends. Mit J, 6 pushte er gegen A, K . Das Board rettete ihn nicht mehr und für Sebastian war das Turnier vorbei.
Tag 2: Freitag Nachmittag wurde um 14 Uhr mit den letzten 13 Spielern fortgesetzt. Der Final Table war recht schnell gefunden, Chipleader war noch immer Hendrik Vogeling. Nachdem sich Wolfgang Simperl recht schnell verabschieden musste, wurde die Action sehr gering. Kurz vor der Dinnerbreak scheiterte Patrick Ashrafi mit Königen am Set 9s von Jan Veit und damit ging es um die Bubble.
Bubble: Eineinhalb Stunden lang wurde der Bubble Boy gesucht, letztlich wurde diese Ehre dem Deutschen Copi zu Teil, der seine Könige nicht gegen A, 9 durchsetzen konnte.
Struktur: Über die Struktur konnte sich kein Spieler beschweren, denn der Average lag zumeist bei 40 bis 50 BB. Statt einem ansprechenden Pokerspiel gab es dennoch zumeist nur „Raise-Fold“, „All-in – Fold“ zu hören. Kaum ein überzeugender Pot kam zustande. Wenn es einen Flop gab, dann schon bei einem All-in und Call.
Ausgang: Je weniger die Spieler am Tisch wurden, desto mehr gab es aber Action. Sebastian Trisch scheiterte mit Pocket 3s an von Matthias Kurtz und damit war man dann auch im Heads-up. Papa Laci lag bereits deutlich zurück, doch das Kartenglück war auf seiner Seite. Mit baute er die Straße und gewann gegen die Asse von Matthias Kurtz und damit konnte Papa Laci erstmals und sehr klar die Führung übernehmen. Matthias Kurtz kämpfte, der glücklichere Spieler war aber eindeutig Papa Laci und er holte sich auch die finalen und letzten Chips von Matthias Kurtz. Somit ging der hart umkämpfte Sieg nach Ungarn.
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